Beiträge u. Neuigkeiten

Beratungsstelle

Mit 1. Juli 2020 hat TIPSI eine trialogische Beratungsstelle im ÖZIV-Gebäude, Bürgerstraße 12, 1. Stock, in Innsbruck, gemeinsam mit der HPE Tirol (Hilfe für Angehörige psychisch Erkrankter) und dem TLP (Tiroler Landesverband für Psychotherapie) angemietet. Ab sofort können nach telefonischer oder E-Mail-Anmeldung kostenlose und anonyme Beratungen durch erfahrene EX-IN-Genesungsbegleiter*innen (Peers) sowie betroffene Professionist*innen für Menschen mit psychosozialen Problemlagen und deren Angehörige in Anspruch genommen werden. Das Angebot wird durch Kooperation mit unseren Partnern HPE Tirol und dem TLP ergänzt, damit ein niederschwelliger sowie unbürokratischer Zugang in die psychosoziale Versorgung ermöglicht wird. Die offizielle Eröffnung findet zu einem späteren Zeitpunkt statt.

Erweiterung Vorstand TIPSI

Bei der ordentlichen Generalversammlung wurde im Dezember 2019 der Vorstand von TIPSI erweitert. Das nunmehr 3-köpfige Team leitet unter dem Vorsitz von Elmar Kennerth die Geschicke des Vereins.

Juristische Strategien zur Unterstützung Psychiatriebetroffener – Update

Am 29.11.2019 fand in Kooperation mit der Landesvolksanwaltschaft wieder ein Treffen zur Ausarbeitung juristischer Strategien zur Unterstützung psychiatriebetroffener Menschen statt. Themenschwerpunkte waren dieses Mal der Maßnahmenvollzug, Elektrokonvulsionstherapie und Unterbringung. Wir vereinbarten zu den genannten Themen beim nächsten Treffen eine Stellungnahme abzugeben.

PEOE wird TIPSI

PEOE wurde mit Juni 2019 in TIPSI (Tiroler Interessenverband für psychosoziale Inklusion) umbenannt. Die Statuten wurden entsprechend geändert, der Verein arbeitet nur mehr für das Bundesland Tirol.

Vernetzungstreffen – Juristische Strategien in der Unterstützung von Interessen Psychiatrieerfahrener

Am 14.12.2018 luden Eliah Lüthi, Universität Innsbruck, gemeinsam mit Volker Frey vom Klagsverband, VertreterInnen des Instituts für Erziehungswissenschaften, PatientInnenanwaltschaft, Landesbehindertenanwaltschaft, sowie Interessenverbände zu einem Vernetzungstreffen ein. Thema war die Abklärung juristischer Strategien und Möglichkeiten zur Unterstützung von Menschen mit Psychiatrieerfahrung. Das Treffen wurde von den TeilnehmerInnen sehr positiv bewertet. Es wird im Jahr 2019 ein Follow-Up geben.

30 Jahre IWO – Tiroler Verein Integriertes Wohnen

Am 21. Februar 2018 feierte IWO Tirol sein 30-jähriges Bestehen. Im Rahmen einer Podiumsdiskussion mit Politikern zum Vortrag “ Menschenwürdige Existenzsicherung als Mittel und Weg zur Inklusion“ hat Obmann Elmar Kennerth (PEOE) klar gestellt, dass prekäre Lebenssituationen durch Reformen im Arbeitslosengeldbezug (Abschaffung der Notstandshilfe) drohen. Außerdem wurde einmal mehr verdeutlicht, wie wichtig es ist, dass das Erwachsenenschutzgesetz geplant mit 1. Juli 2018 in Kraft tritt.

25 Jahre start pro mente – Fachtagung

Am 18. Mai 2017 war unsere Präsidentin eingeladen, im Rahmen der 25-Jahr-Feier von start pro mente, an einer Podiumsdiskussion teilzunehmen.

Dr. Karl Stieg, der Psychiatriekoordinator des Landes Tirol, Prim. Dr. Martin Schmidt vom BKH Lienz, Dr. Robert Fiedler von start pro mente und Mag. Norbert Erlacher von der HPE diskutierten gemeinsam mit Mag. Dorothea Gasser (PEÖ) über die Entwicklung der psychiatrischen Landschaft in Tirol. Es war ein angenehmer und sehr bereichernder Austausch. Wir danken für die Einladung.

Gedenkfahrt Schloss Hartheim

Am 2.5.2017 nahmen einige Vorstandsmitglieder unseres Vereins an einer Gedenkfahrt nach Schloss Hartheim in  Oberösterreich, organisiert vom Psychiatriekoordinator des Landes Tirol, Dr. Karl Stieg, teil. Dr. Oliver Seifert vom historischen Archiv des LKH Hall in Tirol gab uns während der Fahrt einen Einblick in die Zeit des Nationalsozialismus und die Rolle des LKH Hall in Tirol bei der Überstellung von vielen PatientInnen mit psychischer Erkrankung nach Hartheim.

In Hartheim wurden diese PatientInnen schließlich im Rahmen der Aktion T4 in einem Kurzverfahren (ca. 1,5 h nach Ankunft) mittels Kohlenmonoxid vergast und anschließend verbrannt. Wir nahmen an einer Führung zur Entwicklung des Umganges von Menschen mit diversen Behinderungen seit dem Mittelalter teil. Am Ende der Führung hatten wir noch die Möglichkeit, die Räume der unfassbaren Verbrechen an insgesamt ca. 30.000 Menschen zu begehen. Eine insgesamt sehr bedrückende Fahrt mit vielen Informationen und traurigen Eindrücken.

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