Beiträge u. Neuigkeiten

PEOE wird TIPSI

PEOE wurde mit Juni 2019 in TIPSI (Tiroler Interessenverband für psychosoziale Inklusion) umbenannt. Die Statuten wurden entsprechend geändert, der Verein arbeitet nur mehr für das Bundesland Tirol.

Vernetzungstreffen – Juristische Strategien in der Unterstützung von Interessen Psychiatrieerfahrener

Am 14.12.2018 luden Eliah Lüthi, Universität Innsbruck, gemeinsam mit Volker Frey vom Klagsverband, VertreterInnen des Instituts für Erziehungswissenschaften, PatientInnenanwaltschaft, Landesbehindertenanwaltschaft, sowie Interessenverbände zu einem Vernetzungstreffen ein. Thema war die Abklärung juristischer Strategien und Möglichkeiten zur Unterstützung von Menschen mit Psychiatrieerfahrung. Das Treffen wurde von den TeilnehmerInnen sehr positiv bewertet. Es wird im Jahr 2019 ein Follow-Up geben.

30 Jahre IWO – Tiroler Verein Integriertes Wohnen

Am 21. Februar 2018 feierte IWO Tirol sein 30-jähriges Bestehen. Im Rahmen einer Podiumsdiskussion mit Politikern zum Vortrag “ Menschenwürdige Existenzsicherung als Mittel und Weg zur Inklusion“ hat Obmann Elmar Kennerth (PEOE) klar gestellt, dass prekäre Lebenssituationen durch Reformen im Arbeitslosengeldbezug (Abschaffung der Notstandshilfe) drohen. Außerdem wurde einmal mehr verdeutlicht, wie wichtig es ist, dass das Erwachsenenschutzgesetz geplant mit 1. Juli 2018 in Kraft tritt.

25 Jahre start pro mente – Fachtagung

Am 18. Mai 2017 war unsere Präsidentin eingeladen, im Rahmen der 25-Jahr-Feier von start pro mente, an einer Podiumsdiskussion teilzunehmen.

Dr. Karl Stieg, der Psychiatriekoordinator des Landes Tirol, Prim. Dr. Martin Schmidt vom BKH Lienz, Dr. Robert Fiedler von start pro mente und Mag. Norbert Erlacher von der HPE diskutierten gemeinsam mit Mag. Dorothea Gasser (PEÖ) über die Entwicklung der psychiatrischen Landschaft in Tirol. Es war ein angenehmer und sehr bereichernder Austausch. Wir danken für die Einladung.

Gedenkfahrt Schloss Hartheim

Am 2.5.2017 nahmen einige Vorstandsmitglieder unseres Vereins an einer Gedenkfahrt nach Schloss Hartheim in  Oberösterreich, organisiert vom Psychiatriekoordinator des Landes Tirol, Dr. Karl Stieg, teil. Dr. Oliver Seifert vom historischen Archiv des LKH Hall in Tirol gab uns während der Fahrt einen Einblick in die Zeit des Nationalsozialismus und die Rolle des LKH Hall in Tirol bei der Überstellung von vielen PatientInnen mit psychischer Erkrankung nach Hartheim.

In Hartheim wurden diese PatientInnen schließlich im Rahmen der Aktion T4 in einem Kurzverfahren (ca. 1,5 h nach Ankunft) mittels Kohlenmonoxid vergast und anschließend verbrannt. Wir nahmen an einer Führung zur Entwicklung des Umganges von Menschen mit diversen Behinderungen seit dem Mittelalter teil. Am Ende der Führung hatten wir noch die Möglichkeit, die Räume der unfassbaren Verbrechen an insgesamt ca. 30.000 Menschen zu begehen. Eine insgesamt sehr bedrückende Fahrt mit vielen Informationen und traurigen Eindrücken.

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